„Heimat hat keinen Plural“

Das Videoarchiv „Heimat hat keinen Plural“ von Ivan Lopez Tomé und von Jan Gerritzen (Kameradistinnen) ist wieder online gegangen, diesmal bei dctp.tv.

„Die Gründe und Lebensläufe der Migration sind so vielfältig wie die von ihr bewegten Menschen. Mit welchen Hoffnungen und Träumen kommen Menschen nach Deutschland? Welche Schwierigkeiten begegnen ihnen? Wie meistern sie diese Schwierigkeiten? Wo erfahren sie Unterstützung? Wo Ablehnung? Ist Deutschland ihre Heimat geworden? Wie definieren sie Heimat? Kann man mehrere Heimaten haben? Wie wichtig ist das “Was bist du” in ihrem Alltag? Das Projekt “Heimat hat keinen Plural” will sowohl die verschiedenen Lebensläufe der MigrantInnen und deren spezifische Ansichten und Erfahrungen porträtieren als auch eine audiovisuelle Quellensammlung schaffen, um auch andere Interpretationen als die der Autoren zu ermöglichen und der weiteren Forschung zur Verfügung zu stellen. Eine dauerhafte Bereitstellung im Internet bietet hierfür die geeignete Plattform. Des Weiteren kann und soll das Projekt als eine Quelle der Inspiration zur Erarbeitung realistischer migrantischer Charaktere im Bereich der Fiktion dienen.“

► Heimat hat keinen Plural (14 Filme / nezfilms ) (dctp.tv)

In Trauer

Heute ist die Premiere unser Dokumentarfilm „Ohne Rast. Ohne Eile“. Ein Tag -nach vielen Tagen Arbeit- der Freude. Und dennoch strahlt diese Freude seit Monaten der Vorbereitung nicht wie sie strahlen sollte. Sie ist getrübt. Wir sind betrübt. Traurig. In Trauer. Und ja, auch wütend. mehr

KAYA – DER FELSEN UND DAS MEER

Auch heute noch werden mediale Bilder in Deutschland oftmals von Nicht-Migrant_innen kreiert, was nicht zwangsläufig aber in der Realität eben doch zu der Verbreitung von stereotypen Darstellungen führt, insbesondere des vermeintlich kulturell zur Unterdrückung veranlagten türkischen Vaters. Der geplante Film der Regisseurin Canan Turan lädt aber dazu ein, über die gängigen Stereotypen hinauszuschauen und sich für einen subjektiven Blick von Migrant_innen auf ihre eigene Lebensrealität zu öffnen, ohne dabei einen Repräsentationsanspruch für alle zu hegen. mehr

Remember, remember, the 3rd of September

Remember, remember, the 3rd of September. Denn da wird die Kinopremiere unseres neuen Langfilmes „Ohne Rast. Ohne Eile.“ im Berliner Kino ACUD stattfinden. Kurz darauf, am 5. September, wird es eine Leipziger Premiere im Kino Cineding geben. Sicher ist bislang der Tag und der Ort und was die Frage der Zeit angeht und all die anderen offenen Fragen, halten wir euch hier auf dem Blog und auf unserer Facebookseite informiert. Unsere Kinokampagne werden wir auch erst ab Anfang August mit voller Kraft vorantreiben. mehr

Das ist unser Film!

Vergangenen Samstag habe ich, Mark, in Potsdam ein Fest im Projekthaus „Inwole“ besucht. Ich lief da ganz nachdenklich herum. Es regnete in Strömen und Niemanden störte es. Unter einem hohen Baum mit einer gewaltigen Krone waren Zelte gespannt. Unzählige Kinder quirlten durch eine Hüpfburg. Ein ganzer Fuhrpark von Bobby-Cars zerfuhr den nassen Rasen zu unpassierbarem Schlamm. Wer wollte, durfte die Wände der Häuser mit Kreide anmalen. Es gab massenweise Kuchen, Bier, Brause, Kaffee, Schnaps und vegane Experimente. Eine Gruppe Syrer verteilte Rosen zur Mahnung an die Lage der syrischen Frauen. Die Töpferei lud zum Töpfern ein, die Schmiede zum Schmieden. Am Bücherstand wurde über Bukowski gestritten. Es ging um alles. Irgendwer übte im Konzertsaal zwischen umkämpften Kickertischen elektrische Gitarre und die Leute klatschten zwischen den Stücken. Alle ließen alle leben und niemand lies irgendwen im Stich. Da wurde mir klar, dass ich in einem Film stand. mehr

#Zukunftswoche

Nur mit ihren Smartphones und der freien Version von Lightworks haben die Teilnehmer*innen des Workshops „140 Gramm“ von Kameradistinnen und LiMA bei der #Zukunftswoche diesen Film geschaffen. Kein externer Ton. Keine Aufsatzlinsen. Kein Brimborium. Kein Krimskrams. Nur das kam zur Anwendung, was ohnehin in der Tasche steckte. In nur drei Tagen haben die Teilnehmer*innen des Workshops nicht nur die Grundelemente des Dokumentarfilms absorbiert, sondern auch einen ersten eigenen Film fertig gestellt. Hut ab und Hut wieder auf. mehr

Sachamanta auf Zakinthos

Seit 14 Monaten halten die Arbeiterinnen und Arbeiter der lokalen Radiostation von ERA auf der Insel Zakinthos ihren Sender besetzt. Nachdem die TV und Radiostationen des ehemaligen griechischen Staatssender ERT vor über einem Jahr zu einem wichtigen Protagonisten der öffentlichen Kritik an Troika und griechischer Regierungspolitik wurden – entschloss sich die Regierung dazu, die Sender zu schließen. mehr

Jede(r) nur ein Pfahl

Anja Neumann, eine Zuschauerin von Sachamanta, verfasste zum Film einen Text, der weit über eine Filmkritik hinausgeht. Der Text hat uns fasziniert. Vielleicht weil in diesem Text die Erklärung dafür steckt, warum ein Film aus dem fernen Argentinien die Köpfe und Herzen des Publikums in der Bundesrepublik so erreichte, wie es Sachamanta tat. mehr

Vom guten Leben

Während „Espejo“ in immer größerer Geschwindigkeit Gestalt annimmt, erreichte uns ein Gastbeitrag, der einen wichtigen Teil des Filmes gleichsam vorwegnimmt. Marc Frick (Heidelberg) über die indigene Idee des Sumak Kawsay, westlichen Ökonumismus, die Wiederkehr von Geschichte und einen möglichen Sieg von David über Goliath: mehr